Dinge aus einer längst vergangener Zeit

von Alexandra  0

Dieser Blog-Artikel wurde von mir ursprünglich am 23. Mai 2011 auf einer meiner Blogs veröffentlicht. Diesen Blog gibt es nicht mehr, da ich nur einen einzigen Artikel darauf veröffentlicht habe. Nun habe ich ihn hier auf purpurgruen herübergerettet. 

© Aleksz

An manchen Orten steht die Zeit still, oder doch zumindest stiller als an anderen…

Und ist es nicht eine Freude, wenn wir Dinge aus einer längst vergangen geglaubten Zeit entdecken? Dinge, die wir selbst nicht mehr besitzen, weil sie etwas in die Jahre gekommen sind und wahrscheinlich schon mehr als einmal durch etwas Neues ersetzt wurden. In unserer Konsumgesellschaft können wir uns so was (noch) leisten. Menschen aus anderen Breitengraden hingegen müssen sich schon zweimal überlegen, was sie wegwerfen.

Wie wird es sein, wenn wir (bewusst) in der 5. Dimension angekommen sind? Welchen Wert wird uns Besitz noch bedeuten, welchen Sinn wird zügelloser Konsum haben?

Manche von uns machen sich bereits Gedanken über Besitz und ihre Beziehung dazu. Minimalismus wird es beispielsweise genannt, wenn wir uns in unserer konsumverwöhnten Gesellschaft entscheiden, Dinge wegzugeben und mit weniger leben zu lernen. Klingt vernünftig und vielversprechend. Aber solange wir ein Wirtschaftssystem akzeptieren und unterstützen, das nur durch ewiges Wachstum funktioniert,  werden die Bemühungen Einzelner Tropfen auf dem heissen Stein bleiben. Oder können wir etwa tatsächlich was ändern?

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